Kolumbien hat ein neues Parlament gewählt und einigen Wochen stehen die Prasidentschaftswahlen an. Ricardo Cardenas bilanziert die Errungenschaften und Fehler des linken Präsidenten Petro. Und er analysiert, welche Chancen der linke Kandidat Cepeda bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen hat.

Am 8. März diesen Jahres waren die KolumbianerInnen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen, im Mai einen neuen Präsidenten. Die Wahlen werden in einem polarisierten Land stattfinden. 2022 hatte der Kandidat des Linken Bündnisses Pacto Historico Gustavo Petro in Kolumbien die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Auch in anderen Ländern Lateinamerikas, so z.B. in Chile, war die Linke damals an die Macht gekommen. Zwischenzeitlich gab es in großen Teilen des Kontinents eine Wende nach rechts. Rechte Kandidaten haben kürzlich mit dem Segen Trumps die Wahlen in Chile, Honduras, Costa Rica und Bolivien gewonnen. 

Kann es dem linken Bündnis in Kolumbien gelingen, ihren Präsidentschaftskandidaten durchzubringen? Bliebe somit ein starker linker Block in Lateinamerika mit Brasilien, Mexiko, Kolumbien bestehen?

Das aktuelle Wahlkampfszenario

Das Establishment, die großen traditionellen Medien, die rechten Parteien und ihre AnhängerInnen versuchen das Rad der Geschichte zurückzudrehen und die Errungenschaften der ersten progressiven Regierung der Republik mit ihrem Präsidenten Gustavo Petro rückgängig zu machen. Nun werden die KolumbianerInnen entscheiden, ob die Reformen, die Kolumbien dringend benötigt, weitergeführt werden können oder nicht.

Ein Handicap der Präsidentschaft von Petro war, dass er sich im Parlament nicht auf eine stabile Mehrheit stützen konnte. Bei den Parlamentswahlen 2022 wurde der Pacto Histórico (ein Bündnis der linken Parteien) zwar im Senat als stärkste Kraft gewählt. Von den 108 Sitzen im Senat entfielen 20 auf den Pacto Histórico. Comunes, die Partei der ehemaligen Guerilla FARC, erhielt 5 Sitze. Weitere 9 Sitze gingen an andere linke Abgeordnete, so dass die Regierung Petro zunächst 34 Senatoren hinter sich vereinen konnte. Die anderen Parteien (Liberale, Konservative, Rechte, Grüne etc ) hielten mehr als 2/3 der Sitze, so dass Petro mit wechselnden Mehrheiten regieren musste.

So war die rechte Opposition teilweise in der Lage, wichtige Reformvorhaben der Regierung zu torpedieren. Dies galt insbesondere für die Gesundheitsreform. Der Senat weigerte sich, eine Reform zu beschließen, die eine drastische Veränderung des Gesundheitssystems bewirkt und endlich die Gesundheit als universelles Recht für alle und insbesondere auch die ärmeren KolumbianerInnen garantiert hätte. 

Bei den Parlamentswahlen am 8. März hat der Pacto die Zahl seiner Sitze im Senat auf 251 und im Repräsentantenhaus von 28 auf 42 Sitze steigern können, wobei das Repräsentantenhaus insgesamt 188 Sitze hat. In beiden Häusern zählen noch weitere Vertreter einiger kleiner Parteien zur Linken, aber auch in Zukunft wird insofern ein neuer linker Präsident wieder auf wechselnde Koalitionen mit Liberalen und auch Konservativen angewiesen sein. 

Die Errungenschaften der Präsidentschaft Petro

Die Ergebnisse der 4-jährigen Präsidentschaft von Petro lassen sich durchaus sehen.

  • Der Mindestlohn ist um 42,35% gestiegen auf etwa € 327. 
  • Die Arbeitslosenquote ist auf ein noch nie gekanntes Niveau von 8,8 % gesunken. 
  • Das Wirtschaftswachstum Kolumbiens lag unter der Präsidentschaft Petro bei 2,7 % im Schnitt, – laut OECD-Statistiken das viertbeste aller OECD-Länder. 
  • Die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen konnte mehr als 5,5 Millionen Familien erreichen. Die Kindersterblichkeit aufgrund von Unterernährung ist um mehr als 42% gesunken.
  • In der Bildung hat sich viel getan: Die Hochschulbildung ist nicht mehr nur ein Privileg der wohlhabenden Schichten. 97 % der Studierenden zahlen keine Studiengebühren. Die Zahl der Hochschulstudierenden stieg zwischen 2022 und 2025 um mehr als 50 %. In der frühkindlichen Bildung wurden 36,2 % mehr Plätze für Vorschulkinder und 72,1% mehr Plätze in Kindergärten geschaffen.
  • Im Bereich der schulischen Gebäudeinfrastruktur investierte das Bildungsministerium erheblich in die Verbesserung der Schulen, insbesondere in ländlichen Gebieten. Bis Ende 2024 wurden innerhalb von zwei Jahren mehr als 1.000 Schulen im ganzen Land renoviert, wodurch die Bedingungen der Lernräume, die Internetverbindungen und die Verfügbarkeit von Bildungsressourcen verbessert wurden.
    Derzeit profitieren 1.725.000 Schüler von der Verlängerung des Schultages. Dies bedeutet nicht nur mehr Zeit in der Schule, sondern auch ein gesichertes Schulessen und ein vielfältiges Angebot in Bereichen wie Kunst, Kultur, Sport, Zweisprachigkeit, Wissenschaft, Technologie und Innovation, Sprache, Mathematik und Friedenserziehung, wodurch die Entwicklung von Lebenskompetenzen gefördert wird.
  • Ein wichtiges Projekt der Regierung ist die Energiewende, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft einzuleiten. Unter Petro wurden 3,1 Gigawatt Sonnen- und Windenergie in das nationale Energiesystem integriert, wodurch das Land nun 13,87 % saubere Energie in seinem Energiemix hat. In den beiden Raffinerien des Landes werden jährlich 30.000 Tonnen grünen Wasserstoffs produziert, Ziel für 2040 ist es, eine Million Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren, um den aktuellen und zukünftigen Bedarf zu decken und sogar Wasserstoff zu exportieren. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit der deutschen Ampel-Regierung für die Umsetzung der Energiewende von grundlegender Bedeutung war.Die Dezentralisierung der Strom- und Wasserversorgung ist vorangeschritten. So wurden endlich die ländlichen Gebiete versorgt und damit weitgehend unabhängig von den Energiekonzernen.
  • Nennenswert sind auch die Erfolge in der Außen- und der Umweltpolitik. Präsident Petro hat in seiner bisherigen Amtszeit durch sein Bekenntnis zum Multilateralismus und darauf zielende Initiativen beachtliche Erfolge erzielt. Besonders hervorzuheben ist die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Venezuela, die eine Stabilisierung der Grenzregion ermöglichte. Darüber hinaus hat die Regierung Petro die Beziehungen zu Afrika verstärkt und die wirtschaftliche und politische Kooperation zu diesem von den alten Eliten des Landes vergessenen Kontinent vorangebracht. Das ist mehr als notwendig: Fast 10% der Bevölkerung hat afrikanische Wurzeln und die kolumbianische Kultur umfasst afrikanische Traditionen.
    Zudem hat Petro Kolumbiens Einfluss in globalen Klimafragen gestärkt, sich auf internationalen Foren als engagierter Umweltvertreter positioniert und den Globalen Norden selbstbewusst zum Handeln gegen den Klimawandel, auch im Namen des Artenschutzes, aufgefordert. 

Ein Großteil der sozialen und Infrastrukturinvestitionen konnte durch eine Erhöhung der Einkommenssteuer und einen vorübergehenden Wegfall der Benzinsubventionen finanziert werden. Dabei blieben die Subventionen für Diesel aufrechterhalten, weil der von den ärmeren Bevölkerungsschichten genutzte ÖPNV (Busse) auf Diesel angewiesen ist. Eine zweite Erhöhung der Einkommenssteuer fand allerdings keine Mehrheit mehr im Senat.

Was ist unter Petro nicht gut gelaufen?

Jedoch ist die Bilanz der Präsidentschaft Petro nicht nur rosa.

Die Politik des totalen Friedens ist weitgehend gescheitert.2 Das Resultat der Verhandlungen mit allen bewaffneten Gruppen wie der ELN, den Dissidentengruppen der FARC (der EMC und der Segunda Marquetalia), darüber hinaus mit den rechten Paramilitärs wie dem Clan del Golfo bzw. den Autodefensas Gaitanistas de Colombia (AGC, einer mit dem Drogenhandel in Verbindung stehenden Gruppe, die im Norden des Landes präsent ist), den Autodefensas Conquistadoras de la Sierra Nevada aus der Umgebung der Stadt Santa Marta, und lokalen Banden aus Buenaventura, Medellín und dem Valle de Aburrá sowie Quibdó ist mager.

Die Erwartungen der Gespräche mit der ELN haben sich nicht erfüllt, obwohl am Anfang Einigkeit im einigen Punkten der Verhandlungsagenda erzielt wurde. So gab es eine Feuerpause, aber die ELN hielt weiter am „Geschäftsmodell“ der Entführungen fest, obwohl die Verhandlungsagenda dies strikt verboten hatte. Als die Regierung direkte Verhandlungen mit Comuneros del Sur, einer Front, die sich gegen die nationale Führung der ELN auflehnte, aufnahm, verärgerte dies die Guerilla, worauf sie sich vom Verhandlungstisch zurückzog. Der endgültige Bruch kam im Januar, als die Gruppe eine gewaltsame Offensive gegen Dissidenten der ehemaligen FARC in der Region Catatumbo startete. 

Die Gruppen, die direkt mit dem Drogenhandel verbunden sind, haben zurzeit kein Interesse, die Friedensverhandlungen fortzuführen. Teilweise ist das dadurch zu erklären, dass die Strategie der Regierung nicht konsequent bis zu Ende gedacht ist. So erfordert die Politik der Substitution des Coca-Anbaus z.B. durch den Anbau der Kakaopflanzen Investitionen in die Infrastruktur wie den Bau von neuen Straßen, damit die Substitutionsprodukte auf den Markt kommen können. Diese Investitionen sind nur begrenzt erfolgt. Bisher holen die Drogenhändler selbst die Cocablätter ab und bringen sie zu den Labors zur weiteren Verarbeitung. Allerdings bekämpft die Regierung entschieden den Anbau und die Vermarktung von Kokain. So beschlagnahmte die Regierung bisher mehr als 2800 Tonnen Kokain. Keine Vorgänger-Regierung zuvor hatte vergleichbare Zahlen vorweisen können. Dieses Thema war auch Teil des Gespräches zwischen Trump und Petro am 3. Februar 2026.

Hinzu kommen Managementfehler von Petro. Es gab unzählige Kabinettsumbildungen, die schwer von den WählerInnen zu durchschauen waren. Auch die Hereinnahme von umstrittenen PolitikerInnen ins Kabinett, wie den derzeitigen Innenminister, der beschuldigt wird, seine Frau in Spanien verprügelt zu haben, oder die derzeitige Botschafterin in Großbritannien, eigentlich eine Karrieristin ohne linke Vergangenheit, haben nicht nur unter den AnhängerInnen der Regierung für Unmut gesorgt.

Das Kräfteverhältnis im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf

Insgesamt aber hat Petros Politik für Kolumbien, das Land mit der größten Ungleichheit in ganz Südamerika, Früchte für die Menschen getragen, die jahrzehntelang vom Establishment vergessen wurden. Dies lässt hoffen, dass die Wahlen zur Präsidentschaft von den progressiven Kräften gewonnen werden können.

Im vergangenen Oktober wurde in einer parteiinternen Abstimmung des Pacto Histórico durch Mitglieder- und Sympatisantenentscheid bestimmt, wer für den Pacto Histórico bei den parteiübergreifenden Vorwahlen für das Präsidentenamt ins Rennen gehen würde. An diesem Entscheid nahmen rund 2,8 Millionen Menschen teil, wobei Iván Cepeda mehr als 65 % der Stimmen erhielt. Die zweitmeisten Stimmen erhielt die ehemalige Gesundheitsministerin Carolina Corcho, die demnach Spitzenkandidatin für den Senat sein wird.

Iván Cepeda ist seit 2010 Mitglied des Parlaments, zunächst als Vertreter Bogotás im Repräsentantenhaus und seit 2014 als Senator der Republik. Er ist Philosoph und Menschenrechtsaktivist. Seine Stärken sind die Integrität und Kohärenz seines politischen Handelns. Cepeda ist ein entschiedener Gegner des ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe, den er wegen Menschenrechtsverletzungen während seiner politischen Laufbahn kritisiert hat. Im April 2012, als Cepeda Abgeordneter im Repräsentantenhaus war, berief er eine Debatte über den Paramilitarismus in Antioquia ein, in der er die vermuteten Verbindungen von Uribe und seinen Vertrauten zu den Paramilitärs während dessen Amtszeit als Gouverneur dieses Departements thematisierte. Später als Senator konfrontierte er Uribe erneut in einer Debatte über den Paramilitarismus in Kolumbien, diesmal in dessen Gegenwart. Uribe klagte Cepeda vor dem Obersten Gerichtshof wegen Zeugenmanipulation an. Nach einer eingehenden Prüfung durch den Gerichtshof sprach dieser Cepeda von allen Vorwürfen frei und stellte fest, dass Uribe sich durch seinen Anwalt Diego Cadena der Zeugenbeeinflussung schuldig gemacht hatte, mit der Absicht, diese Zeugen dazu zu bewegen, gegen Cepeda auszusagen. 

Cepeda ist es gelungen, Uribe vor ein ordentliches Gericht zu bringen. Nach vielen Gerichtsterminen wurde Uribe in erster Instanz zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. In zweiter Instanz wurde Uribe jedoch mit 2 zu 1 Simmen freigesprochen, – das Kassationsgericht des Obersten Gerichtshofes muss nun endgültig entscheiden.

Zurzeit führt Ivan Cepeda in den Umfragen eindeutig und wird mit großer Sicherheit in die Stichwahlen einziehen. Aufgrund seiner langen tadellosen politischen Karriere ist er in Kolumbien sehr bekannt und genießt ein hohes Ansehen.

Und wer sind die Gegner des Pacto Histórico und des Präsidentschaftskandidaten Iván Cepeda?

Wer auf der rechten Seite des politischen Spektrums der Gegenkandidat von Iv Cepeda in einer wahrscheinlichen Stichwahl wird, ist noch nicht ganz klar. 

Die Partei Centro Democrático (CD) des ehemaligen Präsidenten Uribe wählte Senatorin Paloma Valencia in einer telefonischen Umfrage innerhalb der CD zur Kandidatin für das Präsidentschaftsamt, an der allerdings nur 2.255 (!) Personen teilnahmen. Allerdings hat Senatorin Paloma Valancia jetzt bei den Vorwahlen innerhalb der Rechten – die parallel zu den Parlamentswahlen stattfanden, jetzt fulminante 46 % erzielt und wird damit vermutlich zur Favoritin des rechten Lagers. Paloma ist die Enkelin des Präsidenten León Valencia, der für seine Ausschweifungen und den Angriff auf Bauern im Jahr 1964 bekannt ist. Dieser Angriff führte übrigens zur Gründung der FARC. Einer der „kreativsten“ Vorschläge von Paloma Valencia war, das Departement Cauca, aus dem sie zusammen mit ihren Vorfahren stammt, geografisch und politisch in einen separaten Teil für die Indigenen und einen anderen für die Weißen und Mestizen aufzuteilen.

Extrem rechts steht ein weiterer Bewerber für das Präsidentenamt: Der Anwalt Abelardo de la Espriella. Es ist bekannt, dass seine Mandanten Verbindungen zu Paramilitärs, Drogenhandel und Geldwäsche haben. Dank seiner Tätigkeiten als Anwalt hat er ein großes Vermögen angehäuft, dessen Herkunft der Kandidat nie aufklären konnte. Einer seiner Mandanten ist Alex Saab, ein Kolumbianer, dem Maduro die venezolanische Staatsbürgerschaft verliehen hat. Er war Maduros wichtigster Minister und Berater und wurde beschuldigt, der Drahtzieher der Geldwäsche und Korruption in diesem Land zu sein.
De la Espriella, ein nur mittelmäßiger Sänger und Unternehmer, hat sich ebenfalls um das Präsidentenamt beworben und angekündigt, dass er die Linke und alle, die gegen das Establishment sind, „ausrotten“ werde. Die Partei von Espriella hat bei den Parlamentswahlen am 8. März allerdings nur 3 % der Stimmen erzielt.

In der politischen Mitte gibt es mehrere BewerberInnen:
Sergio Fajardo, ehemaliger Gouverneur von Antioquia und Bürgermeister von Medellín, führt die „Gemäßigten“ an. Er war bereits mehrfach Kandidat und ist in der Öffentlichkeit dafür bekannt, dass er gerade dann zum Wale beobachten fuhr, als seine Anwesenheit dringend erforderlich war.
Claudia López, ehemalige Bürgermeisterin von Bogotá, die sich durch ihre fremdenfeindlichen Äußerungen gegen venezolanische EinwanderInnen hervorgetan hat, ist eine weitere Kandidatin. Sie und ihre Partnerin sind dafür bekannt, dass sie – obwohl für die Grünen angetreten – dem progressiven Projekt schaden, da sie ihren Versprechungen keine Taten folgen lassen und eher rechte als linke Politik umsetzen werden. 

Die Rechte und das Zentrum sind also bislang gespalten, und bislang gibt es keinen gemeinsamen Kandidaten oder keine Kandidatin, die den progressiven Kräften Paroli bieten könnte.

Auch wenn Cepeda kein großartiger Redner oder Volkstribun ist, hat er dank seiner Kohärenz und Integrität die Sympathie der einfachen Leute gewonnen. Seine Argumente sind klar und prägnant. Es scheint gesichert, dass er in die Stichwahl kommt. Es bleibt abzuwarten, gegen welchen Kandidaten der Rechten oder der Mitte er im zweiten Wahlgang antreten muss.

Kolumbien am Scheideweg: Die Kolumbianer haben es in der Hand, entweder fortschrittliche Politik im Interesse der Bevölkerung und des Friedens zu wählen oder den Rechten zu erlauben, die Reformen und erzielten Erfolge zunichtezumachen.

Fußnoten

  1. Inzwischen (Stand 13.03.2026) ist es dem Pacto Historico gelungen, 2 Sitze im Senat dazu zu gewinnen sowie in der Camera 4 Sitze, es könnten in beiden sogar noch mehr werden. Zudem wurden während der Wahl im März verschiedene Irregularitäten beobachtet, die eventuell zu weiteren Schritten führen werden. ↩︎
  2. Die Verhandlungen mit der FARC, der damals größten Guerrillagruppe, wurden 2016 erfolgreich abgeschlossen. Dieser Friedensprozess wurde auch seitens der deutschen Regierung unterstützt. ↩︎

Titelbild: Iván Cepeda Castro, Mitglied des kolumbianischen Senats; URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/user:IvanCepedaCastro

Autor

Kolumbien am Scheideweg: Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Jahr 2026. Hat die Linke in Lateinamerika noch eine Chance?

Ricardo Cárdenas


geb. 1954 in Kolumbien, Studium der Volkswirtschaft in Münster, Berufstätigkeit im Export von Energieanlagen und -systemen bei verschiedenen deutschen Firmen


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